Ey, du Troll!

Ich mein, jetzt mal im Ernst:

Wenn du denen, für die du einstehst, denen du helfen willst, die dir am Herzen liegen, in den Arsch trittst, sie „Trolle“ nennst, wenn sie dir sagen, dass sie andere Hilfe brauchen als die, die du anbietest, dass deine Hilfe sogar schadet, dann überdenke deine Ziele und Motive.

Willst du tatsächlich helfen? Liegen dir diese Menschen wirklich am Herzen?
Oder willst du vielleicht doch nur deine Ideologie durchsetzen und damit Kohle scheffeln?
Oder willst du als irgendetwas dastehen, glaubst du so fest an ABA, dass du denkst, du wärest am Ende der Held, der Autisten die heilige Norm brachte, damit sie nach deinem Gusto glücklich werden mögen statt nach ihrem?

Dann denk nach: Wärest du glücklich, zwänge man dir eine Lebensart, ja ein ganzes Leben auf, das an deinen Bedürfnissen und Wünschen, ja an deinen Notwendigkeiten komplett vorbeigeht?

Kannst oder willst du wirklich nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die auf ganz andere Art als du glücklich werden können – wenn du sie darin unterstützt, statt sie davon fernzuhalten versuchst und ihnen missionarisch die Norm zu bringen versuchst?

Als Mensch musst du das nicht mal verstehen, nur akzeptieren.
Als Therapeut, als Lehrer, als Helfender irgendeiner Art dagegen solltest du dir dringend sehr viel Mühe geben, das zu verstehen. Sonst schadest du Menschen.

Am Ende warst sonst du der Troll.

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Ein Gedanke zu “Ey, du Troll!

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