Nachtgedanken – Machtgedanken

So ein ganz kleines bisschen muss man halt schon auch akzeptieren, dass man der ist, der anders ist, wenn man einer Minderheit angehört.
So ein ganz kleines bisschen muss man halt schon auch akzeptieren, dass die „Norm“ anders ist und man sie nicht wird umerziehen können.
Man sollte dafür kämpfen, dass alle Menschen gleichwertig sind. Egal ob Minderheit oder „Norm“.
Aber man wird es nicht ändern, dass die „Norm“ ist wie sie ist. Und man wird nicht erreichen, als gleichwertig wahrgenommen zu werden, wenn man die „Norm“ dauernd abwertet.
Man wird nicht erreichen, als gleichwertig wahrgenommen zu werden, indem man sich selbst weiter nach vorn oder weiter nach oben stellen will als die „Norm“.
Man wird nicht erreichen, als gleichwertig wahrgenommen zu werden, wenn man jetzt dringend auch mal die Normen vorgeben will und nach der entsprechenden Machtposition giert.
Stell dich nicht über Leute, nur weil du lange unter Leuten stehen musstest.
Du stehst nicht höher, indem du andere nach unten trittst. Das ändert deine Position nicht.
Es geht dir nicht besser, indem du dafür sorgst, dass es anderen schlechter geht.
Gleichwertigkeit ist der Schlüssel. Stellst du dich höher, bist du nicht gleichwertig. Trittst du andere runter, bist du nicht gleichwertig.
Es wird keinem besser gehen durch Machttausch oder Machtverschiebung. Es wird dir nicht besser gehen dadurch.
Such dich doch erst mal in deiner eigenen Mitte. Und guck dir die Menschen dann noch mal in Ruhe an.

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