Kopfwolke

Mein Kopf ist dicht. Wie von einer dichten Wolke bevölkert, die durch ihre Leichtigkeit schwer von innenunten meinen Innenschädel bedrückt.

Ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es!

Das Hirn hat keinen Platz, wird von der Wolke an die Schädeldecke gepresst, es will denken, so gerne frei sein und denken – und hängt doch gequetscht an der Innenschädelwand, zur Seite rutschend, der Wolke Platz gewährend, die meinen Schädel beherrscht.

Ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es!

Kein Appetit, kein Spaß, kein Gedanke. Die Decke des Schlafes hilft. Kein Licht, kein Laut, kein Leben.

Ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es!

Wer weiß schon, wie es am nächsten Morgen wird?

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