Welches Ziel verfolgen Sie?

SpOn entblödet sich nicht, weiterhin auf derselben Schiene zu fahren, versteckt hinter einem neuen Artikel, dessen Anfang aber auch auf der alten Schiene fährt, der Aussage, es werde mehr Artikel geben (was mich inzwischen eher ängstigt als Hoffnung aufkommen zu lassen), auch Autisten würden dann zu Wort kommen, und Entschuldigungen, die bei einem Blick mit auch nur einem halben Auge im Grunde nur eine weitere Frechheit sind.

AutZeit bekam eine Antwort auf den offenen Brief, die in weiten Teilen der zuvor an viele Briefeschreiber verschickten Antwort-Mail, die ich gezeigt bekam, sehr ähnelt und ansonsten auch nichts bietet, was ich als Entschuldigung akzeptieren kann und möchte. Dazu kommt die klare Aussage:

Löschen werden wir den Artikel nicht.

Nein, SpOn! Das geht so nicht!
Und auch die anderen Medien, die diese Schiene fahren, kann ich nur rügen.

Ginge es nur um die Klicks, die Aufmerksamkeit, so könnten die Medien diese jetzt auch in positiver Form bekommen, wenn sie sich ernsthaft entschuldigten, miese Artikel löschten und Vernunft zeigten. Negative Aufmerksamkeit, positive Aufmerksamkeit – ist denen das so egal? Ich weiß nicht, ob ich diese These, es ginge nur um Klicks, noch annehmen kann.

Ich habe daher eine konkrete Frage an SpOn und die restliche Medienwelt, die in dieser Form berichtet:
Welches Ziel verfolgen Sie?

Weitere Reaktionen in Blogs und einem Podcast:
Unbelehrbar
Wir sind laut geworden – Reaktionen auf die Medienberichterstattung
Jetzt erst recht! – und was Spiegel Online damit zu tun hat
Podcast unter anderem zu diesem Thema, in dem diese Form der Entschuldigung, die SpOn anwendet, mal auseinandergenommen wird. Hörenswert!
Noch mehr Links in meinem vorherigen Artikel.

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3 Gedanken zu “Welches Ziel verfolgen Sie?

  1. ..die Frage von @dasFotobus bringt es präzise auf den Punkt! Hier geht es wohl tatsächlich um so etwas wie „..der Zweck heilgt die Mittel“. Und Zweck / Ziel beinhalten hier zweifelsfrei auch etwas von Profilierung. Solche Muster im Kontext Journalist(in) / Journalie sollten, wenn es schon sein muss, auf Sachen begrenzt bleiben. Themen, wie etwa Tod und Verantwortung haben darin nichts verloren. Das war, gelinde gesagt, schlechter Stil.

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