Der Streit um ABA bei DRadio Wissen

Soeben hörte ich den Beitrag „ABA – Applied Behavior Analysis Streit um Autismus-Therapie“ bei DRadio Wissen. Ein Interview mit dem Medizin- und Wissenschaftsjournalisten Volkart Wildermuth zum Thema ABA.
Es handelt sich um einen Folgebeitrag zu dem Interview „Marlies Hübner über Autismus: „ABA ist eine ganz gefährliche Sache““.

Herr Wildermuth hat sich sicherlich Beiträge beider Seiten angesehen/angehört und benennt auch Teile der Kritik. Doch merke ich deutlich, dass er die Sprache der Anbieter zum Teil recht perfekt übernommen hat, deren Art zu „argumentieren“, und dabei übersehen hat, dass es auch daran Kritik gibt.
Meine direkte Frage dazu ist:
Mit welchen Experten haben Sie gesprochen, Herr Wildermuth?

„Es gibt aber auch andere Autisten, die sagen, sie haben von ABA profitiert, einfach weil sie sonst gar keinen Weg rein in die Gesellschaft gefunden hätten.“

Dazu sind mir nur extrem wenige Beiträge bekannt, zumeist mit umstrittener FC verfasst. Die meisten positiven Berichte jedoch kommen von Eltern und Anbietern, nicht von Autisten selbst.
Mir stellt sich die Frage, was das bedeutet, „in die Gesellschaft reinzufinden“. Warum ist ein Autist nicht so wie er ist Teil der Gesellschaft? Ist das nicht eher die Grundproblematik?
Der Mangel an Inklusion?

Volkart Wildermuth spricht weiter über das breite Spektrum – und missversteht es leider als linear in stark und schwach einteilbar. Doch sieht das Spektrum eher so aus:
Comic Redesigns the Autism Spectrum to Crush Stereotypes
Natürlich gibt es Autisten, die zum Beispiel sich selbst verletzen, wie Wildermuth es auch benennt, doch gibt es wertschätzenderen Umgang damit als ABA. Umgang, bei dem auch beachtet wird, was die Gründe für dieses Verhalten sind, ob Reizüberflutungen vorliegen, wie man sie vermeiden kann etc., statt nur das Verhalten nach außen zu verändern und die Ursache außer Acht zu lassen. Es hilft keinem Autisten, wenn er sich durch Training nicht mehr selbst verletzt, obwohl er immer noch dauernd im Meltdown steckt. Das geht dann auf die Psyche.
Zum Thema ABA bei „schwerer betroffenen Autisten“ gibt es einen schönen Blogbeitrag:
„Aber bei den schweren Fällen ist ABA okay“ von butterblumenland

Wildermuth benennt dieses Verhalten als riesige Belastung für die Eltern. Welche Belastung es sein kann, dauernd den Ansprüchen der Umgebung gerecht werden zu müssen, ohne dass die Umgebung entsprechend sich auch mal etwas anpasst (Menschen) bzw. angepasst wird (Reize wie surrende Netzteile, flackernde Lampen, kratzende Stoffe …), fällt unter den Tisch. Autisten, auch die, die im Beitrag als „schwerer betroffen“ formuliert werden, bringen dahingehend ohnehin schon so viel Leistung auf. Unter ABA wird davon immer mehr und mehr gefordert.

„[…] und hier zu sagen ‚Das ist einfach eine andere Form der Wahrnehmung, lass die mal in Ruhe‘, ich glaub das greift zu kurz. Da lässt man dann nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder allein.“

So kurz hat allerdings niemand gegriffen, auch die Kritiker von ABA nicht.
ABA-Befürworter bringen oft das Argument „ABA vs. nichts tun“, um damit die Kritiker zu diskreditieren. Doch kenne ich keinen ABA-Kritiker, der gegen jede Art von Hilfen, Unterstützung oder auch Therapien anredet. Nicht einen.
Im Gegenteil fordern wir einen wertschätzenderen, menschenwürdigeren Umgang ein, der natürlich auch beinhaltet, dass das Kind auch gefordert wird.

„Das kommt aus dem Behaviorismus, dass man dachte, das Kind ist praktisch beliebig formbar. Das ist heute überholt, aber die Methoden, die damals entwickelt wurden, die leben in der Verhaltenstherapie weiter.“

Das ist sehr typische Rhetorik von ABA-Befürwortern. Sie mixen Begrifflichkeiten.
Es wird von AVT (Autismusspezifischer Verhaltenstherapie)/ABA (Applied Behavior Analysis) geredet, aber der Begriff „Verhaltenstherapie“ verwendet – mit dem sonst überall die von AVT/ABA doch erheblich abweichende, gar als Gegenbewegung zum Behaviorismus begründete KVT (Kognitive Verhaltenstherapie) gemeint ist.
Diese Vermischung der Begrifflichkeiten relativiert AVT/ABA, versucht, sie aus der Ecke des behavioristischen Gedankenguts herauszuholen. Darauf sollte man nicht hereinfallen!

Wildermuth benennt Ziele von AVT/ABA. Praktische Dinge wie selbst zur Toilette zu gehen, anziehen, Sicherheit im Straßenverkehr. Das sind sicherlich Ziele, die gut und wichtig zu erreichen sind – aber eben auch ohne ABA erreicht werden können. Gerade beim ersten Punkt ist zu beachten, dass nicht jedes Kind im exakt gleichen Alter mit der körperlichen Entwicklung so weit ist, überhaupt zu merken, ob es zur Toilette muss. Oder das körperlich schon kontrollieren zu können. Autismus ist als Tiefgreifende Entwicklungsstörung definiert, da kann das auch mal länger dauern. Da ist zu frühes intensives Toilettentraining absolut nicht hilfreich. Auch ist zu beachten, ob solche Problematiken an Reizüberflutung liegen. Ist im Bad irgendetwas, eine flackernde Leuchtstoffröhre zum Beispiel, die das Kind hindert, gern hineinzugehen? Ist die Kleidung, die es anziehen soll, kratzig, zu glatt, zu eng, zu weit? Hat sie juckende Waschzettel? Solche Fragen sollte man sich stellen – denn auch dort können Gründe liegen, warum das Kind sich nicht anziehen mag – obwohl es vielleicht längst kann.
Kommunikation und sprechen zu lernen benennt Wildermuth als wichtigen Bereich. Auch Bildkarten benennt er als Möglichkeit, wobei er dabei vermutlich PECS, einen Teil von ABA, meinen wird.
Oft behaupten ABA-Befürworter, Autisten würden ohne ABA gar nicht kommunizieren – beschreiben aber zeitgleich, wie das Kind schreit oder sich wehrt etc. Sie scheinen nicht zu bemerken, dass auch das Kommunikation ist, und lassen diese daher zu oft an sich vorbeigleiten. Natürlich ist es einfacher, wenn mein Gegenüber sprechen kann. Doch sollte man immer auf die Kommunikation schauen, die schon da ist (verlinkt ist ein mögliches Beispiel), sie lesen/verstehen lernen. Bildkarten finde ich auch absolut in Ordnung – aber nicht in Form von PECS/ABA antrainiert. Das geht auch anders.
Weitere Ziele von ABA seien soziale Fähigkeiten wie Augenkontakt, andere zu imitieren oder Gesichtsausdrücke zu deuten, so Wildermuth.
Autisten sagen oft, dass sie sich auf das Gespräch, die Inhalte, nur schlecht oder gar nicht konzentrieren können, wenn sie Blickkontakt (Augenkontakt wäre doch etwas fies) halten sollen oder auch, wenn sie versuchen, die ganze Zeit die Gesichtsausdrücke des Gegenübers zu deuten. Gerade zum Thema Blickkontakt gibt es eine neue Studie, die an dieser Stelle wichtig ist – wohlbemerkt eine Studie zu Blickkontakt und Nicht-Autisten:


„Und es geht auch darum, eine Weile ohne diese Beruhigung der ständigen Widerholung von Bewegungen auszukommen.“

Die große Frage, die sich wohl viele Autisten dabei stellen, ist: Warum? Stört Stimming, so nennt man das, die Nicht-Autisten zu sehr?
Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst schreibt dazu in seinem Buch „Autismus und ADHS. Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrischer Krankheit“:

Vor allem autistische Kinder versuchen sich spontan häufig durch repetitive schaukelnde Bewegungen zu beruhigen, was oft auch sehr gut funktioniert. Im späteren Kindesalter werden solche Verhaltensweisen von Eltern, Erziehern oder auch Altersgenossen dann oft als sozial unangemessen kritisiert, weshalb viele autistische Menschen im weiteren Verlauf dieses Schaukeln vollkommen unterdrücken. Dies ist dann nachteilig, wenn damit eine einfache, gut funktionierende und nebenwirkungsfreie Methode der Anspannungsregulation wegfällt. In manchen Fällen ist es Therapieziel im Freiburger Therapiekonzept für Erwachsene mit Autismus, diese effektive Methode zur Anspannungsregulation wieder neu zu erlernen.


„Und wenn das klappt, dann lobt man das ganz doll, dann bietet man ihm auch etwas an, was ihm Spaß macht.“

Das klingt in solchen Beschreibungen immer ganz toll. In der Realität darf das Kind dann einige Sekunden etwas mit seinem Lieblingsgegenstand tun, ja, Sekunden, oder kriegt ein kleines Bonbon und schon geht es weiter im Training. Nach und nach sollen diese Verstärker dann ersetzt werden, dann wird nur noch laut gejubelt oder das Kind gekitzelt – wohlbemerkt bei Autisten, denen gerade laute Geräusche oder plötzliche Berührungen oftmals unangenehm bis schmerzhaft sind.
In einem Video ist gar zu sehen, dass das Kind den begehrten Gegenstand in den paar Sekunden der Verstärkung dann auch noch so benutzen sollte, wie die Therapeutin das gern wollte.

„Positive Verstärkung. Das machen eigentlich alle Kinder bei der Erziehung, aber bei diesen Kindern aus dem autistischen Bereich, da braucht es einfach viel mehr Wiederholungen. Die Schleife wieder aufmachen, gleich noch mal noch mal noch mal.“

Auch sehr schöne Befürworter-Rhetorik. Punkt 11 in diesem Artikel geht darauf ein:
ABA-Rhetorik in Stichpunkten – 11. Das ganze Leben ist Konditionierung
Zu den vielen Wiederholungen, die Autisten bräuchten, gibt es eine widerlegende Studie:

A new study published in Nature Neuroscience shows that training individuals with ASD to acquire new information by repeating the information actually harms their ability to apply that learned knowledge to other situations. This finding, by an international research team, challenges the popular educational approaches designed for ASD individuals that focus on repetition and drills.

Wildermuth mutmaßt über die Herkunft des schlechten Bildes, das ABA abgibt, die Unterrichtssituation oder auch die Elektroschocks fallen ihm dazu ein.
Nein, das negative Bild kommt nicht nur durch die Unterrichtssituationen am Tisch, sondern gerade auch dadurch, dass eben der ganze Alltag mit dem Training zugepflastert wird. Eine 40-Stunden-Woche oder gar die gesamte Wachzeit Therapie für Kleinkinder ab zwei Jahren!
Mir ist auch bewusst, dass Elektroschocks zumindest in Deutschland nicht mehr zur Anwendung kommen bei ABA – soweit bekannt. Sehr wohl aber noch immer im Judge Rotenberg Center in den USA.
Elektroschocks an sich sind allerdings auch nicht der Punkt der Kritik an heute praktizierter ABA. Kritikpunkt ist, dass die „Erfolgsquote“ von 47 % bei der bis heute von ABA-Befürwortern hochgehaltenen Studie nur unter Anwendung von Aversiva, darunter zumindest auch Schläge, zustandekam.

High rates of aggressive and self-stimulatory behaviors were reduced by being ignored; by the use of time-out; by the shaping of alternate, more socially acceptable forms of behavior; and (as a last resort) by the delivery of a loud „no“ or a slap on the thigh contingent upon the presence of the undesirable behavior.
Contingent physical aversives were not used in the control group because inadequate staffing in that group did not allow for adequate teaching of alternate, socially appropriate behaviors.


Wildermuth berichtet weiter, ABA sei die am besten untersuchte Behandlungsform für autistische Kinder.
Was hinter der Wissenschaftlichkeit und den Studien tatsächlich steckt, kann beim Realitaetsfilter nachgelesen werden:
Die Wissenschaft von ABA
Einzig absolut unseriöse Angebote, wie Delphintherapie, Gestütztes Schreiben und ätzende Bleichmittel (MMS), als „Kontrahenten“ von ABA zu benennen, rundet mein Bild ab, dass sich Wildermuth der Rhetorik der ABA-Befürworter bedient.

„Man muss sagen, in den USA oder auch in Asien ist diese ABA, dieser Ansatz völlig akzeptiert und wird dort auch vom Gesundheitssystem getragen.“

Über Asien weiß ich sehr wenig. In den USA jedoch gibt es großen Widerstand gegen ABA. Völlig akzeptiert?
Warum ich ABA verlassen habe (eine Übersetzung)
ABA – Bericht eines „Klienten“
Quiet Hands
My Thoughts on ABA
und und und …

Eine direkte Frage habe ich noch:
Herr Wildermuth, woher stammt die Zahl, bei vier von fünf Kindern würde ABA wirklich etwas bewirken?

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Der Pfandflaschenbon

Wie man’s macht, macht man’s verkehrt.

Ich geb Flaschen im Getränkemarkt des Supermarkts ab. Das geht hier so:
Man geht durch eine Schiebetür ins Gebäude. Links ist dann die Schiebetür zum Getränkemarkt, rechts die zum Supermarkt. Den Bon kann man direkt im Getränkemarkt einlösen oder auch im Supermarkt.
Ich löse ihn immer direkt im Getränkemarkt ein, auch wenn ich dort nichts kaufe und noch in den Supermarkt gehe, weil ich gern einen Überblick über mein Geld im Portemonnaie habe und nicht durch den gesamten Supermarkt hindurch auf den Bon aufpassen müssen möchte, den ich dann die ganze Zeit in der Hand halte, da ich ihn mit 90 % Wahrscheinlichkeit an der Kasse vergesse, wenn ich ihn einstecken würde, da für mich Dinge, die ich weggepackt habe, oft auch weg sind in meinem Kopf. So funktioniert mein Kopf nun mal.

Ich geh also in den Getränkemarkt, durch bis hinten zur Flaschenzerknautschmaschine und lasse sie meine Flaschen zerknautschen. Dafür bekomme ich das begehrte geldwerte Zettelchen.
Damit schlurfe ich ganz zurück bis zur Kasse, unter der flackernden Neonröhre durch, unter der ich die Augen schließe, und lege den Pfandbon auf das Brettchen am Kassenhäuschen des Getränkemarkts.
Meist gibt sie mir dann mein Geld und alles ist gelaufen. Doch manchmal fragt die Dame, ob ich noch im Supermarkt einkaufen gehe, um mir dann auf ein „ja“ zu sagen, dass ich den Bon dann ja dort an der Kasse einlösen kann. Dann sage ich, dass ich den Bon dennoch jetzt bei ihr einlösen möchte. Manchmal reicht das. Manchmal aber wird daraus dann eine Diskussion und ich muss erklären, warum ich den Bon nicht durch den Supermarkt tragen mag. Das hält den Betrieb auf und sorgt für Verwunderung oder Überredungsversuche, den Bon doch mit in den Supermarkt zu nehmen.

Heute habe ich also auf die Frage, ob ich noch einkaufen gehe, das erste Mal mit „nein“ geantwortet, um das Prozedere zu beschleunigen und ohne lange Erklärungen und Diskussionen einfach mein Geld für den Pfandbon direkt im Getränkemarkt zu bekommen. Ich mag es nicht, bei sowas zu lügen, doch war ich schon so überreizt, als ich den Getränkemarkt betrat, dass ich einfach Interaktionen möglichst von mir fernhalten wollte.

Das hat auch geklappt, und wäre auch ok gewesen für mich – wenn ich nicht beim Betreten des Supermarktes durch die sich gerade zuschiebende Automatikschiebetür des Getränkemarkts noch hätte hören können, wie die Dame den nachfolgenden Kunden lautstark verkündete, wie daneben es von mir gewesen sei, zu behaupten, ich ginge nicht noch einkaufen.

Fazit für mich ist: Es gibt keine für mich befriedigende Lösung aus diesem Dilemma.
Ich kann nicht ohne irgendeine für mich komplett überflüssige und mich an schlechten Tagen wirklich belastende Interaktion oder Reaktion einfach mein Pfandgeld im Getränkemarkt bekommen, wenn ich danach noch den Supermarkt betreten will.

Ich verstehe schon allein nicht, warum sie fragt. Wenn ich ihr den Bon hinlege, werde ich wohl dort das Geld haben wollen. Wozu erklärt sie mir, dass ich den Bon auch im Supermarkt einlösen kann?
Also, mal abgesehen davon, dass ich das seit Jahren weiß. Warum muss man sowas oft auch noch diskutieren? Warum können Menschen nicht akzeptieren, dass man etwas so macht und nicht anders macht?
Was geht es sie überhaupt an?
Einzig verstehen könnte ich, wenn sie sagte, dass sie gerade knapp an Kleingeld sei und man daher den Bon im Supermarkt einlösen möge. Das jedoch ist noch nie passiert.

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Inklusion, ein kleiner Kommentar

Ich las Kommentare. Zum Beispiel diesen hier:
sonnenschein.www auf www.zeit.de
Und weil solche Kommentare schlimm sind, hat mein Kopf ein wenig gesenft:

Liebe Lehrer,

hört auf, der Inklusion und den behinderten Kindern und ihren Eltern die Schuld zu geben, wenn in eurer Schule was nicht glatt läuft. Inklusion ist super, sie muss allerdings gescheit ausgeführt werden! Kämpft nicht gegen Inklusion, weil die momentan oft miese Ausführung nicht gut läuft und gar keine echte Inklusion ist. Kämpft für die Inklusion, wie sie sein sollte und funktionieren kann!
Denn Inklusion ist es erst dann, wenn für jedes Kind die Mittel und Möglichkeiten da sind, dass es teilhaben kann wie jedes andere Kind!

Kämpft für kleine Klassen, für mehr Mittel, für eine zweite Kraft pro Klasse, für Nachteilsausgleiche etc.! Das kommt allen Schülern zugute. Wirklich allen.
Hört dazu behinderten Erwachsenen zu! Die haben Erfahrung, was ihnen in ihrer Kindheit geholfen hätte.

Ihr bekommt keine Fortbildung zu Autismus? Dann setzt euch zumindest auf den Arsch und lest euch selbst ein! Es gibt haufenweise gute Blogs von Autisten und Eltern, völlig kostenlos!

Und denkt gerade in Bezug auf Autismus daran: Zu meiner Schulzeit besuchten viele Autisten ganz normale Regelschulen – ohne dass irgendjemand das auch nur wusste. Die Diagnose Asperger-Syndrom hat es da schlicht noch nicht gegeben, damit mussten ich und viele andere Autisten, deren Eltern und Lehrer leben.
Mit Nachteilsausgleichen wäre es den Autisten da besser ergangen, aber funktioniert hat das damals trotzdem irgendwie. Also jammert jetzt nicht rum über einen Autisten in eurer Klasse, von dem ihr es sogar wisst, also die Möglichkeit habt, auf seine Bedürfnisse wenigstens ein bisschen einzugehen.

Und ach ja: Auch wenn es sich so schwieriger gestaltet für euch als Lehrer, ist es eines jeden Autisten verdammtes Recht, selbst zu entscheiden, vor wem er gerne geoutet sein möchte und vor wem nicht!

Herzliche Grüße
ein Autist, der in den 1980er und 1990er Jahren damals noch undiagnostiziert ein Regelgymnasium besuchte

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Persönlichkeitsstörung? Autismus? Really?

Über diesen Tweet wurde ich heute auf einen Artikel aufmerksam:

Ich las „Autismus • Anzeichen und Therapie der Persönlichkeitssstörung“ und dachte nur:
Persönlichkeitsstörung? Autismus? Really?
Darum hab ich mir den Artikel mal durchgelesen. Und das kam dabei raus:

Bildunterschrift:

„Kinder mit Autismus gehen Gleichaltrigen oft aus dem Weg und beschäftigen sich lieber alleine. Auch Erwachsene können von einer Autismus-Spektrum-Störung betroffen sein.“

Och. Könnte daran liegen, dass Autismus nicht heilbar ist und Kinder üblicherweise irgendwann erwachsen werden.

„Albert Einstein war wahrscheinlich Asperger-Autist. Darauf deutet nicht nur sein spezielles Interesse an Physik hin, sondern auch sein Problem, emotionale Nähe zuzulassen. Auch dass er Sprechen erst mit etwa drei Jahren begonnen haben soll, weist auf Asperger-Autismus hin.“

Post-Mortem-Diagnosen sind nur eins: Schlicht Humbug!
Dazu noch ein Fehler: Davon abgesehen, dass man inzwischen die Autismus-Formen nicht mehr unterteilt, sondern vom Autismus-Spektrum redet, ist es so, dass in der alten Unterteilung sich das Asperger-Syndrom vom frühkindlichen Autismus gerade durch die zeitlich normale oder gar frühe Sprachentwicklung abhebt.
Wenn man Einstein also dringend post-mortem-diagnostizieren will, dann aufgrund seines späten Sprachbeginns zwingend als Kanner-Autist.
Ein paar Absätze später erklärt die Autorin das sogar selbst, wenn da auch das mit den fehlenden Auffälligkeiten wiederum nicht ganz korrekt ist. Es gibt Auffälligkeiten, aber sie werden meist noch nicht bemerkt oder Autismus zugeordnet.

„Asperger-Patienten“
„autistische Züge“

Dazu bitte meinen anderen Artikel mal lesen: Autismus, Autist, Spektrum, Aspie, ja watt denn nu?.
Ich bin nicht pauschal Patient. Die meiste Zeit meines Lebens bin ich gerade keiner!

„Wutausbrüche“

Nein. Meltdowns sind immer noch keine Wutausbrüche. Ich fühle bei einem Meltdown keinerlei Wut.
Ich bin in den Momenten eher verzweifelt, kann die Situation nicht mehr handeln, weiß nicht, wo ich mit mir selbst und dem Chaos innen drin hin soll.
Diese Grafik erklärt den Unterschied zwischen Meltdown und Wutausbruch:

Meltdown vs. Wutausbruch

Meltdown:
1. Angetrieben aus Reaktion auf etwas.
2. Reaktion auf einen Overload/eine Reizüberflutung oder überwältigende Emotionen.
3. Beachtung der umgebenden Menschen ist unwichtig.
4. Das Verhalten dauert auch ohne Beachtung an.
5. Das Verhalten ist nicht zielgerichtet. Es ändert sich nur durch Beruhigung durch Zeit/ruhigen Ort oder durch Unterstützung einer Bezugsperson.

Wutausbruch:
1. Angetrieben durch ein Bedürfnis oder Ziel.
2. In der Regel soll etwas damit erreicht werden, es wird etwas gewollt.
3. Beachtung der umgebenden Menschen ist wichtig.
4. Die Beachtung wird beobachtet, es wird nach Reaktionen geschaut.
5. Ist das Ziel erreicht, das Bedürfnis erfüllt, endet das Verhalten abrupt.

Beides:
Kreischen
Treten
Schreien
Aufstampfen
Fluchen
Beißen
etc.

Meltdown vs. Wutausbruch

„Probleme damit, Emotionen anderer zu deuten, sich in andere hineinzuversetzen, fehlendes Einfühlungsvermögen“

Dazu verweise ich mal auf einen älteren meiner Artikel: Erlebenswelten

„wortkarge Art, nur Sprechen, um Informationen zu geben und nicht aus Geselligkeit, oftmals sehr sachliche und monotone Art zu Reden“

Die Autisten, die gern viel reden, werden in fast jedem Artikel über Autismus vergessen. Aber es gibt sie.
Das Symptom ist eher, nicht gut einschätzen zu können, wann man was oder wie viel wozu sagen sollte. Mancher sagt dann nichts, ein anderer überfällt dich dagegen mit einem Wortschwall. Das Symptom kann beide Extreme hervorbringen, sogar in der selben Person je nach Situation.

„Oftmals geht Autismus auch mit einem verminderten Intelligenzquotienten (IQ) einher: In der medizinischen Leitlinie gehen die Verfasser davon aus, dass etwa die Hälfte aller Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung mit einem IQ unterhalb von 70 intellektuell behindert sind.“

Wird oftmals gemessen vielleicht. Ob Intelligenzminderung wirklich vorliegt, ist oft schwierig zu beurteilen. Klar ist inzwischen, dass Autisten auf Ravens Progressive Matrizen meist besser ansprechen als auf HAWIE/HAWIK, letzterer Intelligenztest jedoch meist Anwendung findet.
Zudem erfordert Intelligenzminderung eine eigene Diagnose aus dem Bereich F70.- bis F79.- und gehört nicht zum Autismus dazu.

„Bei Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Störung bei Kindern und Jugendlichen sollte ein Mediziner oder Therapeut aufgesucht werden, der sich auf dem Gebiet der Persönlichkeitsstörungen auskennt“

Aber doch wohl nur zur Differentialdiagnose? Wie die Autorin weiter oben im Artikel korrekt einordnete, gehört Autismus zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen. Das ist F84.- in der ICD-10.
Persönlichkeitsstörungen dagegen stehen unter F60.- in der ICD-10, Autismus ist also keine Persönlichkeitsstörung. Im Artikel wird Autismus leider immer wieder fälschlich den Persönlichkeitsstörungen zugeordnet.
Ich empfehle zur Diagnostik von Autismus einen auf Autismus spezialisierten Psychiater oder Neurologen, keinen Psychologen oder Therapeuten.

Zu sekundärem und primärem Autismus:
In der ICD-10 steht das so nicht drin. Neuerdings nennen offenbar einige Mediziner Störungen wie das Rett-Syndrom „sekundären Autismus“. Oder auch andere Störungen mit klarem Auslöser, deren Symptome denen des Autismus ähneln.
Ich gehe nicht mit dieser Art der Benennung konform, da es für meine Begriffe durch die ähnliche Benennung zu sprachlichen Vermischungen führt, die dann schwerlich wieder trennbar sind und man am Ende nicht mehr weiß, wovon nun die Rede ist. Die nötigen Hilfen können zudem sehr unterschiedlich aussehen. Es ist daher aus meiner Sicht nicht zielführend, das sprachlich derart zu vermischen.

„So kann es bei sehr milden Formen – umgangssprachlich ist dann von autistischen Zügen die Rede – der Fall sein, dass der Betroffene nicht stark beeinträchtigt ist.“

Zu dem Begriff „autistische Züge“ habe ich weiter oben schon was verlinkt. Hier noch ein Artikel bezüglich „milde Formen“: Leichter Autismus – Schwerer Autismus

„Autismus ist als Persönlichkeitsstörung zwar nicht heilbar, jedoch kann durch eine frühzeitige Diagnose und entsprechende Förderung die Lebensqualität enorm erhöht werden, indem Sprechen und soziale Fähigkeiten wie das Reagieren auf bestimmte Gesichtsausdrücke trainiert werden. In die Verhaltenstherapie werden auch die Angehörigen einbezogen. Je nach Alter und Schweregrad der Störung können auch andere psychotherapeutische Maßnahmen und Medikamente (Psychopharmaka) eingesetzt werden.“

Da klingt ABA durch.
Was Medikamente angeht: Gegen Autismus gibt es keine. Komorbide Depressionen etc. können ggf. medikamentös behandelt werden, der Autismus selbst nicht!
Und selbst das wird diskutiert, denn Psychopharmaka wirken auf Autisten mitunter anders als auf Nicht-Autisten. Hier zu dem Thema eine Studie: Citalopram Ineffective in Children With Autism

„Studien zeigen gute Effekte einer frühen intensiven Verhaltenstherapie: So verbessern sie die kognitiven Fähigkeiten, zum Beispiel Lernen, Kreativität, Problemlösen und Aufmerksamkeit und auch sprachliche Fertigkeiten. In Kleingruppen lernen Kinder außerdem im Rahmen der Verhaltenstherapie spielerisch die soziale Interaktion mit Gleichaltrigen.“

Hier ist mit „frühen intensiven Verhaltenstherapie“ sehr sicher ABA gemeint, also Behaviorismus, während Verhaltenstherapie in Kleingruppen eher eine KVT, also kognitive Verhaltenstherapie meint.
Diese sprachliche Vermischung der für Autisten hochgradig schädlichen ABA mit gewöhnlicher KVT findet leider immer häufiger statt und ist sehr gefährlich.
Zu ABA hier ein guter Artikel: ABA und die Kritik daran – eine Zusammenfassung.

„Wichtig ist vor allem, dass alle wichtigen Mitmenschen wie Verwandte, Schulkameraden, Betreuer in Schule und Kindergarten und Freunde über die Diagnose Autismus informiert werden.“

Wichtig ist vor allem, dass der Autist, soweit irgend möglich, selbst entscheidet, wer von seinem Autismus erfährt und wer nicht.
NOCH müssen wir leider mit viel Diskriminierung leben. Pauschal zu empfehlen, den Autisten überall zu outen, halte ich in dieser derzeitigen Gesellschaft noch für falsch.

Was mich noch insgesamt an dem Artikel stört, ist die defizitorientierte Sprache. Mein Gehirn ist vielleicht anders entwickelt, aber nicht fehlentwickelt. Meine Kommunikation ist anders, aber nicht falsch oder krank. Meine Wahrnehmung ist anders, aber nicht defekt.
Eine soziale und kommunikative Schwäche, wie bei diesem Artikel schon über der Überschrift zu lesen, sehe ich als Autist oft eher bei den Nicht-Autisten.
Perspektivwechsel? Gerne auch mal auf der anderen Seite.

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Das Leid mit der Krankheit – schon wieder

Original von Kerry Magro:
http://kerrymagro.com/when-people-say-children-with-autism-are-products-of-bad-parenting/
Übersetzung von Jutta Kranz:
http://www.huffingtonpost.de/kerry-magro/autismus-schlechte-erziehung_b_12085112.html

Original:

especially when their child is just diagnosed

Übersetzung:

besonders wenn bei ihrem Kind die Krankheit gerade erst festgestellt wurde

WARUM, Frau Kranz?

Original:

but I do have some knowledge from growing up on the spectrum

Übersetzung:

aber viel über das Thema weiß, da ich selbst an Autismus leide

WARUM, Frau Kranz?

Original:

learning more about autism and providing them with supports whenever possible

Übersetzung:

volle Unterstützung bietet und euch Wissen über die Krankheit aneignet

WARUM, Frau Kranz?

Ich fixe die drei Zitate gerne für Sie, Frau Kranz:

„besonders wenn bei ihrem Kind gerade erst Autismus diagnostiziert wurde“

„aber viel über das Thema weiß, da ich selbst Autist bin“
oder
„aber viel über das Thema weiß, da ich selbst in dem Spektrum aufgewachsen bin“

„volle Unterstützung bietet und euch Wissen über Autismus aneignet“

Respektvolle Sprache kann so einfach sein – wenn man denn will.
Hier hätten Sie einfach etwas wörtlicher übersetzen dürfen, Frau Kranz, das hätte glatt schon gereicht, um uns Autisten nicht zu verletzen und als leidende Kranke hinzustellen.

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Reaktion eines manchmal Beleidigten

Debattenkultur: Ein Volk der Beleidigten

„Es gibt Dinge, die man aushalten muss. Und zwar ohne wenn und aber.“

Die Frage ist: Wer muss was aushalten?

Beispiel: Komiker/Journalist/Politiker etc. beleidigt Autisten, ob nun mit Absicht oder nicht. Autisten sagen ihm dazu ihre Meinung. Niemand verbietet dem Komiker/Journalisten/Politiker etc. den blöden Autistengag/die bescheuerte Metapher etc., die Autisten halten das also aus (immer und immer wieder, nahezu täglich) – aber kritisieren ihn. Und der Komiker/Journalist/Politiker etc. muss dann halt auch mal die Kritik, die ja kein Verbot ist, sondern eben eine Kritik, aushalten.
Oder muss immer der, auf den nach unten getreten wurde, aushalten?
Bedeutet aushalten wirklich, dass man alles still zu ertragen hat und sich nicht zu Wort melden darf?
Bedeutet Kritik tatsächlich eine Bedrohung der Kunst- und Meinungsfreiheit?

„Ideologien, Weltanschauungen und politische Überzeugungen aber sind keine Individuen. Sie sind geistige Angebote, die man befürworten oder ablehnen kann. Und zwar genauso harsch und ätzend wie man es möchte.“

Und genauso harsch und ätzend wie man will darf man auch Kritik üben und entsprechend wiederum seine Anschauung zurückgeben.
Nicht?
Darf immer nur einer was sagen und dann darf es keine Reaktion mehr geben, zumindest keine negative, keinen Widerspruch?
Und sind es wirklich immer nur Ideologien, Weltanschauungen und politische Überzeugungen? Sind es nicht ab und an tatsächlich reichlich beleidigende Inhalte, um die es geht?

Und auch das ist noch ein interessanter Faktor:

Denn oft sind es inzwischen die Kritisierten, die sich dann schmollend der Debatte entziehen.
Ich könnte mal diejenigen zählen, die mich blockten, statt in den Diskurs zu gehen, weil ich kritisierte, dass sie mit einer Autismus-Metapher Autisten schaden.
Angefangen bei

Bis hin zu

Kurz gesagt:
Ich finde den ganzen, langen Artikel deutlich zu kurz gegriffen und total schief.

Dabei finde ich den Kinski-Ausspruch „Wer mich beleidigt, entscheide ich“ durchaus wunderbar für den eigenen Selbstwert.
Allein die Schlüsse, die Simon Urban daraus zieht, empfinde ich als schief, Dinge vermischend, die nicht vermischt gehören, und den Unterschied des nach oben oder nach unten Tretens völlig ignorierend.

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Amoklauf in München

Amoklauf in München.
Gestern Mittag twitterte ich:

Und dann kam das:
Tagesschau: Interview mit Kriminologin Bannenberg zu Amokläufern – „Einzelgänger ohne Empathie“

Ich zitiere:

„Man sieht, dass es sich um eine bestimmte Persönlichkeitsstörung im Grunde handelt. Das sind Einzelgänger, die sich sehr fremd fühlen, die sonderbar wirken auf ihre Mitschüler, auf ihre Umgebung und die sehr narzisstisch sind, das heißt sehr egoistisch, sehr ich-zentriert ohne Empathie für andere, die schwer Kontakt bekommen.“

Was narzisstisch exakt bedeutet im pathologischen Sinne, hat Frau Bannenberg nicht verstanden. Pathologischer Narzissmus passt zum Beispiel nicht zu Kontaktschwierigkeiten.
Der Rest ist eine schöne (Klischee-)Beschreibung von Autismus. Wundert mich, dass sie das Wort nicht genannt hat.
(Dazu noch meine Anmerkung, dass Autismus in der ICD nicht unter den Persönlichkeitsstörungen einsortiert steht!)

Einen Tag darauf, also heute, haben wir dann den Salat. Ein Wochenblatt sieht sich bemüßigt, ein Autismus-Gerücht einer unbestätigten Mitschülerin des Amokläufers zu verbreiten:

Amoklauf – Mitschülerin behauptet: Der Münchener Amokläufer war Autist und wurde gemobbt

Depressionen und ADHS sind in anderen Medien der Amok-Teufel.
Und natürlich Killerspiele. Immer wieder Killerspiele.
Auch nicht besser.

Dennoch kommt kein Amoklauf mehr ohne sein persönliches Autismus-Gerücht aus. Wo kämen wir denn da hin?
So eine schöne Tradition seit 2012, Newtown.
Damals schrieb ich dies:
Ich töte keine Menschen!
Und 2014 dies:
Autism Is Not A Crime
Was ist dran am autistischen Amokläufer?
Und heute, also gerade jetzt, bin ich einfach nur noch frustriert.

Idee:
Ausgeübte Gewalt mit einer ganz eigenen F-Nummerngruppe in der ICD als „psychisch krank“ eingliedern und den ganzen Rest, der jetzt schon drinsteht, als friedliche Störungen oder Normabweichungen separat stellen.
Dann kann die Presse sich bei jeder Gewalttat völlig unbehelligt bezüglich psychischer Krankheit auslassen, ohne dass friedfertige Menschen als gewalttätig diskriminiert werden.
Gewalttätigkeit fällt dann überall raus und ist eine ganz eigene Kategorie.

Und jetzt ess ich weiter Himbeeren.
Vielleicht spiele ich auch eine Runde FarCry 3. Denn ja, ich bin nicht nur Autist, ich spiele ab und an sogar Ego-Shooter. Hammer, bin ich gefährlich. *frustriert seufz*
Der Tag kann mich mal.

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